Wos Guads vor Ort

Rallye-Station-24-193

STATION #24

Frage: Wie nennt man diesen Totholzhaufen?   

a) Antjeshecke  
b) Benjeshecke  
c) Bejeszaun
d) Antjeszaun

Antwort:     b)  das ist eine Benjeshecke

Preiswert und wirkungsvoll

Preiswert, schnell, wirkungsvoll:  ein Totholzhaufen oder eine Benjeshecke (ein Zaun aus alten Hölzern) bringt Artenvielfalt in den Garten !

Durch Obstbaumschnitt oder andere Aufräumaktivitäten fällt im Garten einiges an Holz an. Dieses „Totholz“ lässt sich prima nutzen – als Lebensraum für zahlreiche Tierarten, die sich für die kalten Wintermonate ein kuscheliges Quartier suchen, oder als attraktives Gestaltungselement im Garten.

Was Totholz alles kann:

  • Bietet Unterschlupf für Igel, Blindschleichen, Eidechsen, Kröten, Insekten, Spinnen und weitere Tiere
  • Ist Futterquelle für viele Tiere im Winter
  • Hält Baumaterial bereit, beispielsweise für früh fliegende Insekten
  • Ist Gestaltungselement im Garten (zum Beispiel als Umrandung von Beeten als Dekoration oder Benjeshecke) – besonders im Winter gibt Totholz dem Garten Struktur

Flechten und Moose siedeln sich an. Kleininsekten nehmen den Haufen in Beschlag. Eidechsen, Kröten und Molche finden Schutz. Natürlich profitiert die Vogelschar davon: Zaunkönig, Rotkehlchen und Grasmücken sind oft gesehene Gäste und Bewohner. Im Winter suchen Igel, Schmetterlinge, Marienkäfer und viele andere hier Schutz vor Kälte und Schnee. Und wieder finden sich Vögel ein, auf der Jagd nach manch kleinen Leckerbissen.

Wie lege ich einen Totholzhaufen an:

Eine Bauanleitung gibt es nicht. Einfach alles übereinander. Ganz unten kann man auch eine Box für Kleintiere reinstellen.  Die Zweige und Äste locker aufschichten, damit von allen Seiten Luft heran kann. Am besten geeignet für einen Totholzhaufen ist ein schattiger Platz in der Nordwest-Ecke des Gartens unter Sträuchern oder Bäumen. Vorher den Boden lockern, damit von unten Käfer, Kellerasseln und Regenwürmer einwandern können. 

Auch ausrangierte Weihnachtsbäume lassen sich so sinnvoll weiterverwenden. Vielleicht fallen in der Gemeinde auch Zweige und kräftige Aststücke ab, die Sie verwenden können. Mit starken Pflöcken, die man in den Boden rammt, lässt sich der Haufen auch ganz gut in Form halten (Benjeshecke). Mit den Jahren wird der Haufen natürlich in sich zusammensinken. Kein Problem: entweder Sie Schichten an gleicher Stelle einen neuen Haufen auf oder aber Sie nutzen den entstanden Humus gleich zum Anbau von Gemüse.

Wenn Sie beginnen die Zweige zu sammeln, dann seien Sie ruhig kreativ: Äste aller Längen und Stärken funktionieren ganz prima. Blätter können dranbleiben. Das bringt gleich ein wenig Nahrung (Humus) für Regenwürmer. Und je stacheliger die Äste sind, die Sie verwenden, desto mehr Schutz bietet der Haufen vor unerwünschten Gästen. Die Länge ist nicht ganz so wichtig, hat aber einen großen Einfluss auf die zukünftigen Bewohner, genau die die Art und Weise, wie Sie die Zweige aufschichten: Eher locker, dann können sich Vögel einnisten und Igel finden einen Platz. Oder eher enger, dann ist es optimal für verschiedenste Insekten, Kröten und Spitzmäuse.

Evas Paradiesgarten

Eva Vogel ist Biogärtnerin und Blütenbotschafterin aus Leidenschaft. In der Demetergärtnerei blüht und wächst es ab Mitte/Ende Mai, wenn der Frühling kommt. Doch Eva kann nicht nur gut gärtnern – Kunden werden durch ihre zahlreichen, echt leckeren Gemüserezepte inspiriert! Die Produkte gibt es im Hofladen, in Bad Tölz am Markt, als Abo-Kiste und bei MachtSinn in Holzkirchen.

1998 hat Eva die demeter Gärtnerei in Waakirchen gegründet und ist mitlerweile weit über die Gemeidnegrenzen hinaus bekannt. Sie ist eine von nur 2 Gemüseanbauer im Landkreis Miesbach. Aufgrund der rau-kalt-nassen Wetterlage bei uns, wächst Gemüse nicht besonders gut, bzw recht spät. Das ändert sich allerdings gerade mit dem Klimawandel. 

Sie baut alles an was bei uns  Oberland so im Freien wächst, diverse Kohle, Salate, Fenchel Mangold,  Zwiebeln Lauch. Was im rauen kalten Klima nicht wächst kann sie im Gewächshaus ziehen. 

Evas Paradiesgarten ist demeter Bio zertifiziert. 

Eva kommt ursprünglich aus xy. 

Immer an ihrer Seite, ihr Mann Uwe Egerland. Gemeinsam bewirtschaften sie  2 ha Land und 5 ha Wald.  Eva hat 4 Angestellte, und immer 2-4 junge Waldorf Schüler, die bei ihr 3 Woche wohnen und arbeiten. 

Hofangebot

  • Bio-Gemüse, Obst, Kräuter, Eier, Milch, Butter
  • Naturkostladen
  • Samen und Jungpflanzen
  • Gartenführungen & Vorträge
  • Abokisterl (immer mittwochs)
 
Evas Vogel 
Allgaustrasse 50
83666 Waakirchen