Wos Guads vor Ort

Rallye-Station-18-193

STATION #18

Frage: Wie nennt man diesen Totholzhaufen?   a) Antjeshecke   b) Benjeshecke   c) Bejeszaun

Antwort:     b)  das ist eine Benjeshecke

Lösungsbuchstabe(n): I

Preiswert und wirkungsvoll

Preiswert, schnell, wirkungsvoll:  ein Totholzhaufen oder eine Benjeshecke (ein Zaun aus alten Hölzern) bringt Artenvielfalt in den Garten !

Durch Obstbaumschnitt oder andere Aufräumaktivitäten fällt im Garten einiges an Holz an. Dieses „Totholz“ lässt sich prima nutzen – als Lebensraum für zahlreiche Tierarten, die sich für die kalten Wintermonate ein kuscheliges Quartier suchen, oder als attraktives Gestaltungselement im Garten.

Was Totholz alles kann:

  • Bietet Unterschlupf für Igel, Blindschleichen, Eidechsen, Kröten, Insekten, Spinnen und weitere Tiere
  • Ist Futterquelle für viele Tiere im Winter
  • Hält Baumaterial bereit, beispielsweise für früh fliegende Insekten
  • Ist Gestaltungselement im Garten (zum Beispiel als Umrandung von Beeten als Dekoration oder Benjeshecke) – besonders im Winter gibt Totholz dem Garten Struktur

Flechten und Moose siedeln sich an. Kleininsekten nehmen den Haufen in Beschlag. Eidechsen, Kröten und Molche finden Schutz. Natürlich profitiert die Vogelschar davon: Zaunkönig, Rotkehlchen und Grasmücken sind oft gesehene Gäste und Bewohner. Im Winter suchen Igel, Schmetterlinge, Marienkäfer und viele andere hier Schutz vor Kälte und Schnee. Und wieder finden sich Vögel ein, auf der Jagd nach manch kleinen Leckerbissen.

Wie lege ich einen Totholzhaufen an:

Eine Bauanleitung gibt es nicht. Einfach alles übereinander. Ganz unten kann man auch eine Box für Kleintiere reinstellen.  Die Zweige und Äste locker aufschichten, damit von allen Seiten Luft heran kann. Am besten geeignet für einen Totholzhaufen ist ein schattiger Platz in der Nordwest-Ecke des Gartens unter Sträuchern oder Bäumen. Vorher den Boden lockern, damit von unten Käfer, Kellerasseln und Regenwürmer einwandern können. 

Auch ausrangierte Weihnachtsbäume lassen sich so sinnvoll weiterverwenden. Vielleicht fallen in der Gemeinde auch Zweige und kräftige Aststücke ab, die Sie verwenden können. Mit starken Pflöcken, die man in den Boden rammt, lässt sich der Haufen auch ganz gut in Form halten (Benjeshecke). Mit den Jahren wird der Haufen natürlich in sich zusammensinken. Kein Problem: entweder Sie Schichten an gleicher Stelle einen neuen Haufen auf oder aber Sie nutzen den entstanden Humus gleich zum Anbau von Gemüse.

Wenn Sie beginnen die Zweige zu sammeln, dann seien Sie ruhig kreativ: Äste aller Längen und Stärken funktionieren ganz prima. Blätter können dranbleiben. Das bringt gleich ein wenig Nahrung (Humus) für Regenwürmer. Und je stacheliger die Äste sind, die Sie verwenden, desto mehr Schutz bietet der Haufen vor unerwünschten Gästen. Die Länge ist nicht ganz so wichtig, hat aber einen großen Einfluss auf die zukünftigen Bewohner, genau die die Art und Weise, wie Sie die Zweige aufschichten: Eher locker, dann können sich Vögel einnisten und Igel finden einen Platz. Oder eher enger, dann ist es optimal für verschiedenste Insekten, Kröten und Spitzmäuse.

Nun müsstest du alle Buchstaben für den Lösungssatz haben?

Bei Evas Paradiesgarten, Allgaustraße 50, Waakirchen, kannst du dir etwas aus dem Mitnehmserl Kisterl nehmen – so lange der Vorrat reicht und immer zu den Öffnungszeiten:  MI+FR+SA, von 9-12.30 Uhr und FR 16-18 Uhr

MITWIRKENDE

Wir bedanken uns bei Erlebnisbäuerin Hanni Schmotz-Schöpfer vom Keilshof, die maßgeblich diese Rallye mit entworfen hat und ein wunderbarer Link zu den Landwirten für uns war, bei Imkerin Ute Thies, die von unserer Bienenwochen-Idee gleich begeistert war und uns eine wichtige Stütze bei der gesamten Planung war, bei den Landwirten Tine und Hansi Weindl, die die 3 Krottenthaler-Stationen so liebevoll gestaltet haben, bei Landwirt Hausl Brandhofer, der mit uns durchs Sarreiter Moor ging um den richtigen Platz für die Moor-Station zu finden, bei allen Landwirtinnen und Landwirten, die sich geduldig unseren ständigen Fragen gestellt haben, die für die kommenden 2 Wochen ihre Tiere dort auf die Weide stellen, wo sie vom Weg aus gesehen werden, bei Johannes Gmelin, Fa. Enwikuna, für die wunderbaren Luftaufnahmen in Riedern, bei Ristorante San Martino, die für die Woidhauser Hofführung am Mittwoch 18.5. um 18h uns mit Schmankerl versorgen,  bei der Gemeinde Waakirchen, die unser Druckkosten übernimmt, bei den Familien Fichtner, Limmer und Faltermeier, die unser Bienenwoche-Flyer in Waakirchen-Schaftlach-Piesenkam ausgetragen haben und bei Carsten Brockmann, aus unserem Vorstandsteam, der aus seiner Murnauer Reha diese klasse Webseite für uns gebaut hat! 

Wir bedanken uns auch bei unseren Rallye-Partnern, für die wunderbare Zusammenarbeit!

 

Eine Bitte in eigener Sache: 

wenn euch diese Rallye und die Bienenwoche gefallen hat, wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, damit wir weiterhin solche Aktionen anbieten, dann könnt ihr dies mit einer kleinen Spende (in Evas Hofladen) oder einer Mitgliedschaft in unserem gemeinnützigen Verein tun.  Lieben Dank !