Wos Guads vor Ort

Rallye-Station-05-381

STATION #05

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Frage: Welche vier Baumarten sind in unseren heimischen Wäldern die wichtigsten?

Antwortdie Fichte, die Tanne, die Buche, der Bergahorn

Lösungsbuchstabe(n): A

Bergahorn
Buche
Fichte
Tanne

Die Fichte

„Brotbaum des Försters“

Die Fichte ist natürlicherweise ein wesentlicher Bestandteil gesunder und naturnaher Mischwälder. Fichten werden bis zu 600 Jahre alt und bis zu 60m hoch.

Traditionell ist sie die wichtigste Baumart für die Forstwirtschaft. So wichtig, dass sie jahrzehntelang als relativ schnell wachsende und gut bewirtschaftbare Baumart kultiviert wurde. In vielen Gegenden entstanden daher Fichten-Monokulturen, die mit natürlichen Wäldern nur wenig gemein haben.

Die Fichte ist an feucht-kalte Lebensräume angepasst und leidet stark unter den Auswirkungen des Klimawandels. Sie ist empfindlich gegen Trockenheit, die sie empfindlich für Borkenkäferbefall macht. Durch ihre flachen Wurzeln kann sie auch Stürmen nur wenig entgegensetzen.

Die Buche

„Baum des Jahres 2022“

Die heimische Buche, genauer gesagt, die Rot-Buche, ist die
dominierende Laubbaumart in unseren heimischen Mischwäldern. Wirtschaftlich
wird die Buche als Brenn- und Möbelholz verwendet.

Die Buche ist ein klimatoleranter, sehr vermehrungsstarker
und anpassungsfähiger Teil der Waldgesellschaft. Sie wächst auf verschiedensten
Böden und kann sich gut gegen ihre Konkurrenz durchsetzen.  Daher kommt auch sie von den Pyrenäen bis zu
den Karpaten, von Sizilien bis ins südliche Skandinavien vor. Bayern hat die
größte Buchenfläche Deutschlands, insgesamt 14% der Waldfläche bilden Buchen.

Die Fichte

„Brotbaum des Försters“

Die Fichte ist natürlicherweise ein wesentlicher Bestandteil gesunder und naturnaher Mischwälder. Fichten werden bis zu 600 Jahre alt und bis zu 60m hoch.

Traditionell ist sie die wichtigste Baumart für die Forstwirtschaft. So wichtig, dass sie jahrzehntelang als relativ schnell wachsende und gut bewirtschaftbare Baumart kultiviert wurde. In vielen Gegenden entstanden daher Fichten-Monokulturen, die mit natürlichen Wäldern nur wenig gemein haben.

Die Fichte ist an feucht-kalte Lebensräume angepasst und leidet stark unter den Auswirkungen des Klimawandels. Sie ist empfindlich gegen Trockenheit, die sie empfindlich für Borkenkäferbefall macht. Durch ihre flachen Wurzeln kann sie auch Stürmen nur wenig entgegensetzen.

Der Bergahorn

„Geigenholz aus Oberbayern“

Der Bergahorn ist eine typische Baumart unserer Bergwälder, er mischt sich gerne mit anderen Baumarten und ist als einziger Laubbaum in der Lage, in günstigen Lagen bis nahe an die Waldgrenze zu gedeihen. In seiner Jugend wächst er schnell, kann mit 70 bis 100 Jahren schon eine Höhe von 30 Metern erreicht haben und bis zu 600 Jahre alt werden.

Der Bergahorn ist klimastabil und liebt gut mit Wasser versorgte, nährstoffreiche Böden. Er kann sich gut selbst verjüngen.

Das Holz des Bergahorns ist für den Möbelbau attraktiv, da es sich sehr gut bearbeiten, einfärben und polieren lässt. Speziell im Instrumentenbau ist der Bergahorn das wichtigste Holz – die wertvollsten Geigen haben einen Boden aus Riegelahorn, Bergahorn mit einer besonders ausdrucksvollen Maserung.

Schaftlacher Wald

Lizenzangaben der Bilder:

Dies ist eine Station vom BUND Naturschutz Ortsgruppe Schaftlach Waakirchen

Weitere Informationen findest Du hier:  https://miesbach.bund-naturschutz.de/ortsgruppen/schaftlach/